6. Feb. 2005
Neue Bibliothek der BTU Cottbus eröffnet
Vergangenen Freitag wurde die neue Bibliothek der BTU, offiziell IKMZ genannt, eröffnet. Das Gebäude wurde von dem Basler Büro Herzog & de Meuron entworfen und setzt als Solitär ein deutliches Zeichen in der Umgebung.
Außenansicht des IKMZ. Bild: Monika Nikolic
Die Glasfassade der Bibliothek ist innen und außen mit einem Raster aus weißen Punkten bedruckt. Aus größerer Entfernung wirkt es wie ein weißer Schleier, der über die Glasflächen gelegt ist. Nähert man sich dem Gebäude, löst sich das Bild in die einzelnen Punkte auf.
Ausleihteke und Aufgang für Bibliotheks-Personal.
Da das Geld für den Bibliotheksneubau natürlich knapp war, hat man sich entschieden, im Innern der Bibliothek mit erfrischenden Farben Akzente zu setzen. Diese spiegeln sich an den metallenen Decken.
Der Servicepunkt im Foyer der Bibliothek.
Die Ausstattung der Bibliothek kann sich sehen lassen: 62 PCs sind allein für die Katalogsuche im Gebäude verteilt. Des weiteren gibt es jede Menge PCs an den rund 600 Lese- und Arbeitsplätzen, eigene Laptops können per Netzwerkkabel oder ganz komfortabel per WLAN ans Netz angeschlossen werden. Die vorhandenen Kopierer von Canon sollen demnächst so konfiguriert werden, dass auch Scannen möglich ist.
Im Erdgeschoss erwarten einen moderne PCs mit Firefox im "Kiosk"-Modus zur Suche im Katalag.
Zum gemütlichen Schmökern in den aktuellen Zeitschriften lädt der Lesesaal im Erdgeschoss ein.
Eine großzügige Wendeltreppe mit sechs Metern Durchmesser durchschneidet die Bibliothek als freistehendes, skulpturales Objekt durch acht Geschosse.
Das graphische Leitsystem an der Wendeltreppe.
Blick nach unten, an der Wendeltreppe entlang.
Blick nach unten, durch die Wendeltreppe hindurch. Bild: Philipp Stroh
Das obere Ende der Wendeltreppe
Besonders die funktional eingerichteten, niedrigeren Bereiche der Freihandbibliothek sollen durch die poppige Farbgestaltung angenehmer wirken.
Im Bereich der Freihandbibliothek.
Dreigeschossiger Lesesaal, Wendeltreppe
Diese Leseplätze im 7. Obergeschoss sind wegen ihrer Aussicht sehr beliebt. Eine nette Idee sind die sog. Carrel-Arbeitsplätze. Gegen Kaution bekommt man einen Schlüssel und kann fortan seine Arbeitsunterlagen bei Unterbrechungen zwecks Nahrungsaufnahme, Schlafbedürfnis o.a. einfach im Carrel einschließen.
Die beste Aussicht haben die Mitarbeiter der Bibliothek im 8. Obergeschoss. Die Geschosse -1 bis +7 bilden ein Raumkontinuum, was in den Galeriebereichen und beim Begehen der Wendeltreppe für beeindruckende Aussichten sorgt.
Blick vom 3. OG bis ins Untergeschoss
Farbe als preiswertes Gestaltungsmittel hat sich auch in den WCs durchgesetzt.
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