29. Aug. 2006
NeoOffice Aqua
Ich habe heute die aktuelle Beta-Version (Beta 3) von NeoOffice Aqua ausprobiert. Zwei Dinge sind daran ganz toll: Zum einen unterstützt NeoOffice jetzt, wie der Name schon sagt, die Aqua-Oberfläche von Mac OS X, zum anderen gibt es das Programm auch für Macs mit Intel-Prozessor. Wenn man dann noch in den Einstellungen die viel schöneren Crystal-Icons für NeoOffice entdeckt hat, macht das Programm schon einen sehr passablen Eindruck.
Das alles kann jedoch nicht vollständig über den staubig-spröden Charme des NeoOffice zugrunde liegenden OpenOffice hinwegtäuschen. NeoOffice haftet sozusagen noch der Stallgeruch der Windows-/Linux-Welt an, dafür ist es derzeit eines der ganz wenigen Office-Programme auf dem Mac mit ernstzunehmendem Funktionsumfang für anspruchsvollere Aufgaben. Da Apple für sein benutzerfreundliches Textverarbeitungs- und Layoutprogramm Pages im Gegensatz zum kostenlosen NeoOffice Geld verlangt, sollte der Mac-Hersteller in der nächsten Programmversion den Funktionsumfang schleunigst vervollständigen. Die Macher von NeoOffice täten dagegen gut daran, dem Programm in Zukunft eine noch besser mit Mac OS X harmonierende Benutzeroberfläche zu verpassen.
Kommentare:
Sehr interessante Erfahrungen die du da gemacht hast. Werde ich mal berücksichtigen bei meinem Mac.
Gruß
Stefan