8. Dez. 2006
Adobe Reader 8: Sensationell schnell
Seit kurzem ist Version 8 des Adobe Reader erhältlich. Diese ist schon allein deshalb ein Meilenstein, weil das am weitesten verbreitete Werkzeug zum Ansehen von PDFs damit zum ersten Mal nativ auf Intel-Macs läuft. (Allerdings gibt es kein Universal Binary, sondern jeweils eine PPC- und eine Intel-Version.)
Bei der Installationsprozedur hat sich Adobe wieder einmal nicht mit Ruhm bekleckert: Man lädt zunächst einen Installer herunter, der dann wiederum einen Installer herunterlädt, welcher dann den Adobe Reader installiert.
Hat man die Download- und Installationshürden überwunden, wird man mit einem völlig neu gestalteten Programm belohnt, welches aufgeräumt und ohne überfrachtete Werkzeugleisten, ohne haufenweise hässliche Icons und ohne aufdringliche Werbung zwischen den Schaltflächen daherkommt. Außerdem startet das Programm innerhalb eines Wimpernschlags.
Die Verbesserungen sind für den Adobe Reader absolut sensationell: Er überrascht mit seiner im positiven Sinne unspektakulären, zurückhaltenden Oberfläche und dem flotten Starten dermaßen, dass es zunächst schwerfällt zu glauben, dass es sich tatsächlich um ein Adobe-Produkt handelt.
Die Zweifel lassen sich jedoch ausräumen, indem man den Dialog für die Grundeinstellungen öffnet: Hier ist alles unübersichtlich und überladen wie eh und je …
Warum Adobe auf seiner Website nur den Installer für den Installer anbietet, bleibt im Dunkeln – es ist jedenfalls möglich, auch direkt den richtigen Installer herunterzuladen: